Montag, 15. Oktober 2018
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Sonderausrüstung

Tempest-Lüfter

TEMPEST-Hochleistungslüfter ermöglichen die effektive Belüftung im Brandfall, um Räume oder Gebäude frei von Rauch, 

Hitze und Flammen (die gefährlichsten Eigenschaften eines Brandes) zu bringen. Dadurch werden die Bedingungen der Einsatzkräfte schlagartig verbessert, um gezielter Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Menschenrettung durchführen zu können.

Generell können durch die Überdruckbelüftung mit TEMPEST-Hochleistungslüftern rasch Räume, Hallen, Produktionsbereiche usw. bei Rauch-, Gas-, Hitze-, Staub- und Feuchtigkeitsentwicklung jeglicher Form belüftet werden.

Luefter

Die TEMPEST-Hochleistungslüfter, angetrieben durch Verbrennungs- oder Elektromotoren, werden im Freien in Stellung gebracht und Frischluft wird ins Gebäude gedrückt. Der entstehende leichte Überdruck setzt die Luftmassen im Gebäude in Richtung einer vorhandenen oder zu schaffenden Öffnung wie Fenster, Rauchklappen u. ä. in Bewegung. Der dadurch entstehende Luftstrom nimmt Rauch, Hitze, Giftgase usw. mit in die Umgebungsluft.


 Wärmebildkamera

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Sicher hat sie jeder schon gesehen: Bilder & Videos im Fernsehen, wo Personen aus einem Polizeihubschrauber mittels einer Wärmebildkamera gesucht, überwacht oder Verfolgt werden. Seit den 80er Jahren hat diese Technik auch bei den Feuerwehren Einzug gefunden. Die Wärmebildkameras gibt es in verschiedenen Dimensionen (Größe, Reichweite, Auflösung usw.) diese sind zwar verschieden, das Grundprinzip ist aber dasselbe.

>>> Mit einer Wärmebildkamera werden für das menschliche Auge nicht sichtbare Wärmestrahlungen (Infrarot) –

die jeder Körper und jedes Material ausstrahlt – sichtbar gemacht. <<<

Mit dieser Technik ist es möglich, Personen und Objekte durch Rauch und Dunkelheit sehen zu können. Für uns als Feuerwehr bedeutet dieses einen enormen taktischen Fortschritt, somit können z.B. vermisste Personen in verrauchten Räumen schneller gefunden werden.

Die Wärmebildkamera bietet darüber hinaus viele weitere Vorteile die bei einem Einsatz:

  • Bei Nachlöscharbeiten können versteckte Glutnester einfacher gefunden werden.
  • Das Auffinden von vermissten, geschockten oder verletzten Personen in der unmittelbaren Umgebung einer Einsatzstelle bei Nacht
  • Behälterstände abzubilden
  • Aufschwimmendes Öl auf fließenden Gewässern zu detektieren

Wir besitzen die Wärmebildkamera Dräger UCF 7000 mit mit folgenden Details:

  • Extrem Robust
  • Sicherheit durch Ex-Schutz
  • Erweiterte Funktionalität
  • Bequeme Einhand-Bedienung
  • Video- und Tonaufzeichnungsfunktion
  • Integrierte Laser-Pointer

Weitere Infos Dräger.de

 

Testen Sie selbst die Funktion einer Wärmebildkamera.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Sendling haben eine sehr gut gelungene Brandeinsatz-Simulation.

Dort können Sie sich auf die Suche machen, nach einer vermissten Person bei einem Tiefgaragenbrand und erleben Sie, was der Angriffstrupp in einem Brandeinsatz mit der Wärmebildkamera sieht und beachten muss.

Dafür einfach auf das Bild rechts klicken. Viel Spaß

WBKtest

 


Hohlstrahlrohr

i11.21.012 600x600Hohlstrahlrohre werden heutzutage auf fast allen Löschfahrzeugen mitgeführt. Bei der Feuerwehr Obernkirchen sind diese zum Standard geworden. Das Wasser wird durch eine ringförmige Düse geleitet, so dass ein hohler Wasserstrahl am Hohlstrahlrohr entsteht. Dieser kann durch bestimmte Techniken wie z.B. einen festen oder rotierenden Zahnkranz mit Wassertropfen gefüllt werden, was eine höhere Wasserverteilung und somit eine wirkungsvollere Rauchgasabkühlung (Löschwirkung) zulässt. Mit dieser Technik lassen sich höre Wurfweiten im Gegensatz der alten Merzweckstrahlrohe erreichen.

Außerdem kann der Sprühkegel stufenlos bis über 120 Grad Öffnungswinkel erreicht werden. Zusätzlich lässt sich der Duschfluss bei den meisten Hohlstrahlrohren regeln, ohne die Wasserabgabe zu unterbrechen. Das führt dazu, dass der Strahlrohrführer einen dynamischen und (was heute sehr wichtig ist) wassersparenden Löschangriff durchführen.

 

 

 

 


Mobiler Rauchverschluss

 

Mit einem mobilen Rauchverschluss kann im Brandfall die Rauchausbreitung in einem Gebäude deutlich verringert werden.

Der Rauchverschluss besteht aus einem nicht brennbaren Tuch, dieser ist an einem Metallrahmen befestigt. Der Metallrahmen plus Tuch wird mit einer Spreizstange in den Türrahmen gespannt. Das Tuch verschließt die Türöffnung weitgehend, auch wenn die Tür geöffnet wird.rauchverschluss standard

Ziel dieses Rauchverschlusses ist es die heißen Brandgase aus den Räumen dahinter herauszuhalten. Rauch ist Gift und kann auch ätzende Bestandteile enthalten. Der Qualm wird somit fern gehalten von Anwohnern und Sachwerten und kann dadurch weniger Schaden anrichten. Rauchfreie Treppenhäuser sind für die Rettung von Menschen bei Gebäudebränden sehr wichtig, da sich auch heiße Rauchgase weiter Oben im Gebäude ansammeln, können diese an anderer Stelle einen weiteren Brand auslösen, daher ist dieser Rauchverschluss unerlässlich.


 Halligan-Tool

 

Bei einem Halligan-Tool handelt es sich um ein aus den USA stammendes, äußerst robustes Kombinationswerkzeug mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Dieses verbreitet sich immer mehr in deutschen Feuerwehren.

 

Seit 2017 besitzt die Feuerwehr Obernkirchen solch ein Halligan-Tool.
Das Tool gibt es in mehreren Ausführungen. Die gängigste Variante beiden Feuerwehren (und auch bei uns) ist die, mit dem Kuhfuß (geformte Klaue) an einem Ende und der Kombination aus einem spitzen Dorn und einer rechtwinklig dazu angeordneten keilförmigen Querschneide an dem anderen Ende.

 

Dieses Werkzeug eignet sich vor allem um sich gewaltsamen Zugang durch Aufhebeln von Fenster und Türen, oder durch das Abscheren von Schließzylindern zu schaffen. Früher sind die Einsatzkräfte mit einer Axt vorgegangen um Türen und Co zu öffnen, heutzutage macht man es mit dem Halligan-Tool, da die Arbeit mit dem Tool viel einfacher und schneller ist.

 

 

Termine

Suchtechniken
19.10.2018 19:00 Uhr
Einsatzabteilung
Einsatzübung FW Krainhagen
24.10.2018 19:00 Uhr
Einsatzabteilung
Hydrantenüberprüfung 2/2
03.11.2018 13:30 Uhr
Einsatzabteilung
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